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Seilbahn für Duisburg

Ausgangssituation

Die Stadt Duisburg und die GEBAG Flächenentwicklungsgesellschaft mbH planen mehrere Stadtentwicklungsprojekte. Im Zuge der Planungen zum Mobilitätskonzept Duisburg sollen die Entwicklungsbereiche „Duisburger Dünen“, „Technologie-Quartier Wedau“ und „6-Seen-Wedau“ möglichst nachhaltig angebunden und erschlossen werden können. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, inwiefern die Erschließung per urbaner Seilbahn möglich und sinnvoll ist.

Im Rahmen einer Konzeptstudie der PTV Transport Consult GmbH konnte für eine Linie einer urbanen Seilbahn in den hier betrachteten Entwicklungsflächen Duisburgs eine mögliche Trasse identifiziert werden, die sich aus seilbahntechnischer Sicht als gut machbar darstellt.

Zudem ergab die Gegenüberstellung des ermittelten Fahrgastpotenzials und der abgeschätzten Investitionsausgaben einen Hinweis, dass sich ein solches Investitionsvorhaben als volkswirtschaftlich sinnvoll darstellen könnte.

Aufgabenstellung

Die GEBAG Flächenentwicklungsgesellschaft mbH hat die PTV Transport Consult GmbH daher beauftragt, eine Nutzen-Kosten-Untersuchung durchzuführen, die angelehnt ist an die Verfahrensanleitung der Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen im öffentlichen Personennahverkehr Version 2016+. Aufbauend auf dem Ergebnis der Nutzen-Kosten-Untersuchung kann zu einem späteren Zeitpunkt eine Standardisierte Bewertung unter Einbeziehung von Fördermittelgebern erstellt werden.

Vorgehensweise

Die Untersuchung erfolgt gemäß dem Regelverfahren der aktuell gültigen Fassung („Version 2016+“) des Verfahrens der Standardisierten Bewertung.

Zusätzlichen zu den obligatorischen Teilindikatoren werden auch die fakultativen Teilindikatoren „Funktionsfähigkeit der Verkehrssysteme / Flächenverbrauch“ sowie „Daseinsvorsorge / raumordnerische Aspekte“ nutzwertanalytisch berücksichtigt. Außerdem wird der fakultative Modellbaustein „Berücksichtigung von P+R-Anlagen“ sensitiv in die Untersuchung mit einfließen.

Die Bearbeitung der relevanten Verkehrsangebote im ÖV und MIV für den gesamten Untersuchungsraum im Verkehrsmodell, die Prognosen vom Ist-Zustand über den Ohnefall zum Mitfall sowie die Umlegungen der Nachfragematrizen erfolgen in der Software PTV Visum der PTV GmbH.

Ergebnisse

Die Ergebnisse der Studie liegen voraussichtlich im Frühjahr 2025 vor.

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